Wohngemeinschaften für behinderte Menschen

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Was zu Hause verloren geht 

Oft eskaliert die Situation zu Hause bevor es zur Einsicht kommt, dass die Pflege nicht mehr zu bewältigen ist. Es reift die Entscheidung den Partner, die Eltern in professionelle Pflege zu geben. Gleichzeitig entsteht die Scham, weil man seinen Angehörigen nicht "abschieben" will.

Diese Scham ist falsch und sie schadet den Pflegenden ebenso, wie dem Gepflegten.

Es kommt im familiären Umfeld die Situation die weder für den Erkrankten noch für den Pflegenden erträglich ist. Die Wohngemeinschaft ist kein Heim, sie ist ein Zuhause, es ist häusliche Pflege.werden.

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Pro Horizonte engagiert sich im Bereich selbstbestimmtes Wohnen.

Schwerpunkte:

  • Wohngemeinschaften für Menschen mit Behinderungen,
     
  • Servicenetzwerke,
     
  • ehrenamtliches Engagement 
     
  • Unterstützung der Menschen in den Wohngemeinschaften und Wohnprojekten.

Traditionell gibt es im Sozialsystem der Bundesrepublik Deutschland nur wenig selbstbestimmte Wohnangebote für Menschen mit besonderem Betreuungsbedarf.

Über Jahrzehnte hinweg wurden deshalb Betroffene, deren physischer oder psychischer Zustand eine spezialisierte Wohnform erfordert, nur "untergebracht".

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Mitmachen bei Pro-Horizonte

  • Praktische Hilfe
     
  • Wissen einbringen
     
  • Spenden

Praktische Hilfe ist die Möglichkeit unmittelbar zu helfen. Es ist ein Weg der sich besonders für Angehörige anbietet. Praktische Hilfe ermöglicht es ohne Stress, ohne Verpflichtung das Leben des Angehörigen zu begleiten und die Teilhabe an seinem Leben, wie auch seine Teilhabe am eigenen Leben zu ermöglichen.

Praktische Hilfe ist ein Weg die Beziehung zu erhalten, ohne sie durch Überforderung zu erschlagen. Praktische Hilfe ist auch ein Weg seinem eigenen Verantwortungsgefühl gerecht zu werden.

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Sozialgesetzbuch

SGB XI § 3 

Vorrang der häuslichen Pflege
 
Die Pflegeversicherung soll mit ihren Leistungen vorrangig die häusliche Pflege und die Pflegebereitschaft der Angehörigen und Nachbarn unterstützen, damit die Pflegebedürftigen möglichst lange in ihrer häuslichen Umgebung bleiben können.
 
Leistungen der teilstationären Pflege und der Kurzzeitpflege gehen den Leistungen der vollstationären Pflege vor.